Buchungsserver
Das geschäftskritische System. Ausgelegt auf stabile Standortverbindungen, geringe Latenz und zuverlässige Datenbank- und Anwendungskommunikation – damit Buchungen standortübergreifend aktuell bleiben.
Fallstudie · Standortvernetzung
Ein Filialunternehmen mit mehreren räumlich getrennten Standorten arbeitet mit einem gemeinsamen Buchungssystem. Eine Buchung an einem Standort muss auch an den anderen zeitnah vorliegen. INFONET hat dafür die zentrale Server-, Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur konzipiert, aufgebaut und betreut sie seither.
Ausgangslage
Die Filialen benötigen Zugriff auf gemeinsame Unternehmensdaten und vor allem auf ein Buchungssystem, dessen Daten zwischen den Standorten laufend abgeglichen werden müssen. Die Herausforderung bestand deshalb nicht darin, Standorte irgendwie miteinander zu verbinden – sondern darin, die gesamte Infrastruktur so auszulegen, dass die zentralen Anwendungen und die Buchungsdaten zuverlässig und sicher zur Verfügung stehen.
Für den Geschäftsbetrieb ist das der entscheidende Punkt: Eine an einem Standort vorgenommene Buchung muss auch für die anderen beteiligten Systeme zeitnah verfügbar sein. Eine Verbindung, die "meistens" trägt, reicht dafür nicht.
Gleichzeitig sollte die Administration nicht an jedem Standort einzeln erfolgen, sondern zentral von Köln aus – bis hinunter zu den Access Points im WLAN.
Die Lösung
Statt einer Maschine, die alles gleichzeitig tut, wurde jede Aufgabe einem eigenen System zugewiesen. Fällt eine Rolle aus oder braucht sie Wartung, hängt nicht der ganze Betrieb daran.
Das geschäftskritische System. Ausgelegt auf stabile Standortverbindungen, geringe Latenz und zuverlässige Datenbank- und Anwendungskommunikation – damit Buchungen standortübergreifend aktuell bleiben.
Stellt gemeinsam benötigte Unternehmensdaten für berechtigte Mitarbeiter und Standorte bereit. Berechtigungen und Datenstrukturen werden zentral gepflegt, statt an jedem Standort eigene Bestände zu führen.
Zentrale E-Mail-Kommunikation: Postfächer, Verteiler, gemeinsame Adressinformationen und mobile Zugriffe an einer Stelle verwaltet.
Bewusst getrennt vom Exchange Server. Produktivsystem und langfristige Aufbewahrung haben unterschiedliche Anforderungen – die Trennung erleichtert vor allem das Wiederfinden alter Geschäftskorrespondenz.
Stellt Anwendungen zentral bereit. Die Software muss nicht an jedem entfernten Standort als eigene Installation betrieben und aktualisiert werden – ein Update wirkt für alle.
Steuert den Internetzugriff nach den betrieblichen Vorgaben zentral, unabhängig davon, an welchem Arbeitsplatz jemand sitzt.
Sicherheit und Netzwerk
Über die Firewall werden Netzwerkzugriffe kontrolliert und die Kommunikation zwischen internen und externen Netzen abgesichert. Berücksichtigt wurden:
WLAN
Auch die WLAN-Infrastruktur der Standorte wurde in das zentrale Management einbezogen. Die Access Points werden zentral verwaltet, Sicherheitsrichtlinien gelten einheitlich, und eine Änderung wird einmal eingetragen statt an jedem Standort einzeln.
Der praktische Unterschied zeigt sich im Alltag: Eine Anpassung, die früher eine Anfahrt bedeutet hätte, ist heute eine Konfigurationsänderung. Auch die Fehlersuche beginnt damit nicht mehr mit einer Fahrt, sondern mit einem Blick auf die Konfiguration.
Datensicherung
Die zentralen Serversysteme und die geschäftskritischen Daten wurden in ein strukturiertes Backup-Konzept eingebunden. Es berücksichtigt:
Ergebnis
Entstanden ist eine zentral administrierbare IT-Plattform, über die mehrere Standorte miteinander verbunden sind und von Köln aus betreut werden. Störungen und notwendige Änderungen lassen sich in vielen Fällen zentral bearbeiten, ohne dass jemand zum Standort fahren muss.
INFONET betreut die Umgebung im laufenden Betrieb: Serveradministration, Exchange, Buchungsserver, Terminalserver, Mailarchiv, Fileserver, Proxy, Firewall, Standortverbindungen, WLAN, Backup, Benutzerverwaltung, Patchmanagement, Monitoring und Fehleranalyse.
Projektdaten auf einen Blick
Mehrere Standorte · zentrale Steuerung aus Köln · Fileserver · Microsoft Exchange Server · Buchungsserver · E-Mail-Archivierungsserver · Terminalserver · Proxyserver · SonicWall Firewall · zentrale WLAN-Steuerung · standortübergreifende Synchronisation des Buchungssystems · Backup · laufende IT-Betreuung
Häufige Fragen
Weil die Rollen unterschiedliche Lastprofile, Wartungsfenster und Sicherheitsanforderungen haben. Ein Exchange-Update darf nicht das Buchungssystem anhalten, und ein Mailarchiv braucht andere Aufbewahrungsregeln als ein Fileserver. Getrennte Rollen kosten etwas mehr Grundaufwand und sparen im Betrieb sehr viel Ärger.
Beides hat seinen Platz. Ein Terminalserver lohnt sich, wenn dieselbe Anwendung an vielen Standorten laufen soll und Daten in der Nähe des Servers liegen müssen – dann wandert nur das Bild über die Leitung, nicht die Datenmenge. Für einzelne Arbeitsplätze mit wenig Datenverkehr ist VPN oft ausreichend.
Das hängt am Zusammenspiel von Leitung, Latenz und der Anwendung selbst. Deshalb steht am Anfang die Frage, welche Anforderungen das Fachverfahren tatsächlich stellt – und danach richtet sich die Auslegung der Standortverbindungen, nicht umgekehrt.
Teilweise, ja – bei diesem Kunden lag der Schwerpunkt auf eigenen Servern, weil das Buchungssystem eine klassische Windows-Serverumgebung braucht. Bei anderen Projekten wandern Mail und Dateiablage in Microsoft 365 und nur die Fachanwendung bleibt auf einem Server. Wie eine solche gemischte Lösung aussieht, zeigt unsere Fallstudie zur Cloud-Migration.
Hinweis zur Vertraulichkeit
Aus Gründen der Vertraulichkeit veröffentlichen wir Kundennamen und Ansprechpartner nur mit ausdrücklicher Zustimmung. Bei konkretem Interesse stellen wir nach Rücksprache mit dem Referenzkunden gerne einen persönlichen Kontakt her.
Kostenloses Erstgespräch
Wir sehen uns an, welche Systeme Ihre Standorte wirklich gemeinsam brauchen – und was sich zentralisieren lässt, ohne dass eine Störung an einer Leitung gleich den ganzen Betrieb anhält.
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