Server, Netzwerk & Cloud

IT-Infrastruktur aus Köln – geplant statt gewachsen

Server, Netzwerk, Speicher und Cloud gehören zusammen gedacht. Wir planen und betreiben Infrastrukturen, die zu Ihrer Arbeitsweise passen – ob im eigenen Serverraum, in der Cloud oder in Kombination aus beidem. Wir planen und betreiben Infrastruktur für mittelständische Unternehmen in Köln und im Rheinland – vom einzelnen Server bis zur Vernetzung mehrerer Standorte. Vor Ort sind wir in der Regel innerhalb einer Stunde.

Hyper-V & VMware Microsoft 365 On-Premises oder Cloud Migration ohne Ausfall

Der Ausgangspunkt

Die meisten IT-Landschaften sind nicht gebaut worden. Sie sind entstanden.

Ein Server aus dem Jahr 2018, weil damals der alte ausfiel. Ein NAS, das jemand für die Konstruktionsdaten angeschafft hat. Ein Cloud-Speicher, den die Buchhaltung nutzt. Ein Switch, den niemand mehr zuordnen kann. Über die Jahre entsteht so eine Landschaft, die zwar funktioniert, aber niemand mehr vollständig überblickt – und die bei jedem Wachstumsschritt teurer wird.

Wir bringen Struktur hinein. Zuerst durch eine vollständige Aufnahme dessen, was da ist. Dann durch eine Zielarchitektur, die Ihre nächsten drei bis fünf Jahre trägt. Und schließlich durch eine Migration in Schritten, die Ihren Betrieb nicht unterbricht.

Dabei ist die Cloud für uns kein Selbstzweck. Für manche Anwendungen ist Microsoft 365 die klar bessere Wahl, für andere – etwa CAD-Daten, große Datenbanken oder Anwendungen mit hohen Latenzanforderungen – bleibt ein Server im Haus die wirtschaftlichere Lösung. Meist ist die Antwort hybrid.

Illustration: ein Serverschrank mit USV, verbunden über einen Netzwerk-Switch mit den Arbeitsplätzen und über eine Hybrid-Verbindung mit einem Cloud-Dienst.
Serverraum, Netzwerk und Cloud gehören zusammen geplant – sonst entstehen genau an den Übergängen die Probleme.
  • Vollständige Bestandsaufnahme von Hardware, Lizenzen, Netzwerk und Abhängigkeiten
  • Zielarchitektur mit Zeitplan statt Einzelentscheidungen unter Zeitdruck
  • Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware für bessere Auslastung und schnellen Wiederanlauf
  • Sauberes Netzwerk mit strukturierter Verkabelung, VLANs und dokumentiertem Patchfeld
  • Migrationen im Wartungsfenster – abends, am Wochenende, mit Rückfallplan
  • Dokumentation, die auch ein anderer Dienstleister lesen könnte

Leistungen im Detail

Leistungen rund um Ihre Infrastruktur

Von der einzelnen Serverablösung bis zum kompletten Umbau der IT-Landschaft – wir planen, beschaffen, migrieren und betreiben.

Serverlösungen

Auslegung, Beschaffung und Einrichtung von Windows-Servern – Domänencontroller, Datei-, Datenbank- und Anwendungsserver. Dimensioniert auf Ihre tatsächliche Last, nicht auf Katalogempfehlungen.

Virtualisierung

Konsolidierung mehrerer physischer Server auf Hyper-V oder VMware. Weniger Hardware, geringerer Stromverbrauch, deutlich schnellerer Wiederanlauf nach einem Ausfall.

Netzwerk & Verkabelung

Strukturierte Verkabelung, Switching, WLAN-Ausleuchtung, VLAN-Segmentierung und VPN-Anbindung von Standorten und Homeoffice-Arbeitsplätzen.

Storage & NAS

Zentraler Speicher mit Synology oder klassischem SAN/NAS, inklusive Snapshot-Konzept, Replikation an einen zweiten Standort und durchdachter Rechtestruktur.

Migrationen

Umzüge auf neue Windows-Server-Versionen, von Exchange nach Microsoft 365, von physisch nach virtuell oder von einem Rechenzentrum ins andere – geplant, getestet, mit Rückfalloption.

USV & Serverraum

Unterbrechungsfreie Stromversorgung, Rackaufbau, Kühlung und Zutrittssicherung. Damit ein Stromausfall keine Datenbank beschädigt.

Cloud

Cloud-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen

Für Betriebe unter fünfzig Arbeitsplätzen führt der sinnvolle Weg fast immer über drei Stufen – in dieser Reihenfolge, weil so der Nutzen früh kommt und das Risiko klein bleibt.

Stufe 1: E-Mail und Zusammenarbeit

Der Einstieg mit dem besten Verhältnis von Nutzen zu Aufwand. Kein eigener Mailserver mehr, ortsunabhängiges Arbeiten, Besprechungen ohne Zusatzsoftware. In aller Regel über Microsoft 365.

  • Kein Mailserver im Haus
  • Von überall erreichbar
  • Umstellung meist an einem Wochenende

Stufe 2: Dateiablage

Gemeinsame Ordner wandern in die Cloud. Der Schritt lohnt sich, sobald mehrere Standorte oder Heimarbeitsplätze dazukommen. Wichtig ist eine Struktur, die Berechtigungen von Anfang an mitdenkt.

  • Versionsstände inklusive
  • Freigaben statt E-Mail-Anhänge
  • Eigene Sicherung bleibt nötig

Stufe 3: Fachanwendungen

Der heikle Schritt. Viele Fachanwendungen sind auf niedrige Latenz angewiesen, und nicht jeder Hersteller unterstützt den Betrieb in der Cloud. Hier prüfen wir vorher genau statt zu verschieben.

  • Herstellerfreigabe prüfen
  • Datenmengen und Latenz messen
  • Häufig bleibt sie besser im Haus

So arbeiten wir

Wie ein Infrastrukturprojekt bei uns abläuft

Große Umbauten scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an fehlender Planung und an Abhängigkeiten, die niemand auf dem Schirm hatte.

  1. Aufnahme & Analyse

    Wir erfassen die vorhandene Landschaft vollständig: Systeme, Versionen, Lizenzen, Schnittstellen, Datenmengen, Abhängigkeiten und Wartungsverträge.

  2. Zielbild & Angebot

    Sie erhalten eine Zielarchitektur mit Begründung, Kostenrahmen und Zeitplan. Inklusive einer ehrlichen Aussage dazu, was Sie behalten können.

  3. Aufbau & Test

    Neue Systeme werden parallel aufgebaut und getestet, bevor produktive Daten umziehen. So ist die Rückfalloption bis zuletzt vorhanden.

  4. Umschaltung & Übergabe

    Migration im abgestimmten Wartungsfenster, Nachbetreuung in den kritischen ersten Tagen, vollständige Dokumentation und Einweisung.

Warum INFONET

Cloud, eigener Server – oder beides?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt von Ihren Anwendungen, Datenmengen, Anbindung und rechtlichen Anforderungen ab.

  • Microsoft 365 für Zusammenarbeit. E-Mail, Teams, SharePoint und Office sind in der Cloud fast immer die bessere Wahl – geringerer Wartungsaufwand, ortsunabhängiger Zugriff, keine Exchange-Migration mehr.
  • On-Premises für Datenintensives. CAD-Daten, große Datenbanken, Fachanwendungen mit hohen Latenzanforderungen und Systeme mit besonderen Datenschutzauflagen bleiben oft besser im Haus.
  • Hybrid als Regelfall. In der Praxis läuft es meist auf eine Kombination hinaus. Entscheidend ist, dass Identitäten, Berechtigungen und Backups über beide Welten hinweg sauber zusammenspielen.
  • Kosten realistisch rechnen. Cloud ist nicht automatisch günstiger. Wir rechnen Ihnen beide Varianten über fünf Jahre durch – inklusive Lizenzen, Datenverkehr, Betrieb und Ausfallrisiko.
5 J.
Planungshorizont je Architektur
0
Ausfalltage bei geplanter Migration
2
Standorte für Datenreplikation
30+
Jahre Erfahrung

Läuft Ihr Server noch mit Windows Server 2016 oder älter?
Dann steht in absehbarer Zeit ein Wechsel an. Je früher geplant wird, desto günstiger und ruhiger läuft die Migration ab. Wir erstellen Ihnen eine Einschätzung mit Zeitfenster und Kostenrahmen.

Häufige Fragen

Fragen zur IT-Infrastruktur

Sollten wir komplett in die Cloud wechseln?

Nicht zwangsläufig. Für E-Mail, Zusammenarbeit und Office ist Microsoft 365 in den meisten Fällen die bessere Lösung. Anwendungen mit großen Datenmengen, hohen Latenzanforderungen oder besonderen Datenschutzauflagen laufen dagegen häufig weiterhin wirtschaftlicher auf einem Server im Haus. Wir rechnen beide Varianten über fünf Jahre durch, bevor Sie entscheiden.

Wie lange dauert eine Servermigration?

Die Vorbereitung – Aufnahme, Planung, Aufbau und Test der neuen Umgebung – dauert je nach Umfang zwei bis sechs Wochen. Die eigentliche Umschaltung legen wir in ein Wartungsfenster am Abend oder Wochenende und benötigen dafür typischerweise vier bis zwölf Stunden. Ihre Mitarbeiter merken am Montag im Idealfall nur, dass alles schneller läuft.

Was ist Virtualisierung und was bringt sie uns?

Bei der Virtualisierung laufen mehrere logische Server auf einer physischen Maschine. Das reduziert Hardware, Stromverbrauch und Platzbedarf. Der größere Vorteil liegt aber im Betrieb: Eine virtuelle Maschine lässt sich in Minuten sichern, kopieren, auf andere Hardware verschieben und nach einem Ausfall wiederherstellen. Wir arbeiten mit Hyper-V und VMware.

Können wir unsere vorhandene Hardware weiterverwenden?

Häufig ja – zumindest teilweise. Arbeitsplatzrechner, Switches und Speichersysteme lassen sich oft weiterbetreiben oder für unkritische Aufgaben umwidmen. Wir sagen Ihnen bei der Bestandsaufnahme klar, was sinnvoll bleibt und was aus Sicherheits- oder Wartungsgründen ersetzt werden sollte.

Übernehmen Sie auch die Beschaffung der Hardware?

Ja. Wir beschaffen Server, Netzwerktechnik, Arbeitsplatzrechner und Peripherie über unsere Distributionspartner und kümmern uns um Garantieverlängerungen und Wartungsverträge. Auf Wunsch auch als Leasing- oder Mietmodell, wenn Sie die Investition über die Laufzeit verteilen möchten.

Richten Sie auch Homeoffice-Zugänge ein?

Ja, über VPN, Remote-Desktop-Dienste oder Microsoft-365-Zugriff – je nachdem, welche Anwendungen Ihre Mitarbeiter von außerhalb benötigen. Wichtig ist dabei die Absicherung: Mehr-Faktor-Authentifizierung, verschlüsselte Verbindungen und ein Berechtigungskonzept, das auch von zu Hause aus greift.

Was kostet ein Server?

Der Kaufpreis der Hardware ist der kleinere Teil. Dazu kommen Betriebssystem und Virtualisierung, Zugriffslizenzen je Benutzer oder Gerät, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Einrichtung und Datenübernahme sowie die Herstellerwartung – ohne die es im Schadensfall kein Ersatzteil am nächsten Arbeitstag gibt.

Über die übliche Nutzungsdauer von fünf Jahren machen diese Nebenposten oft mehr aus als das Gerät selbst. Wer nur den Kaufpreis vergleicht, vergleicht das Falsche.

Im Ratgeber steht dazu eine ausführliche Gegenüberstellung mit einem Rechner, in den Sie Ihre eigenen Zahlen eintragen können.

Welche Cloud-Lösungen eignen sich für kleine Unternehmen?

Für Betriebe unter fünfzig Arbeitsplätzen führt der sinnvolle Weg fast immer über drei Stufen, in dieser Reihenfolge: erst E-Mail und Zusammenarbeit, dann die Dateiablage, zuletzt – wenn überhaupt – die Fachanwendung.

Die ersten beiden Stufen bringen den größten Nutzen bei geringstem Risiko: ortsunabhängiges Arbeiten, kein eigener Mailserver mehr, automatische Aktualisierung. Die dritte Stufe ist die heikle, weil Fachanwendungen oft an niedrige Latenz gebunden sind und ihre Hersteller den Cloud-Betrieb nicht immer unterstützen.

Was dabei nicht in der Rechnung des Anbieters steht, aber dazugehört: eine eigene Datensicherung, ausreichende Bandbreite und eine zweite Leitung als Rückfallebene.

Cloud oder eigener Server – was ist günstiger?

Das lässt sich nicht allgemein beantworten, weil auf beiden Seiten regelmäßig Posten fehlen. Beim eigenen Server werden die laufenden Kosten unterschätzt, bei der Cloud die einmalige Umstellung und alles, was neben der Anbieterrechnung anfällt.

Als Faustregel aus der Praxis: Bei großen Datenmengen und alten Fachanwendungen gewinnt meist der eigene Server, bei verteilten Standorten und viel Arbeit von unterwegs die Cloud. Sehr häufig ist die richtige Antwort aber eine gemischte Lösung – und das ist kein Kompromiss aus Unentschlossenheit, sondern oft die günstigste und robusteste Variante.

Passende Leistungen

Kunden

Wer uns vertraut

Ob gezielter Einzeleinsatz oder langjährige Partnerschaft: Wenn es in der IT auf Präzision und Verlässlichkeit ankommt, vertrauen namhafte Größen aus Handel, Luftfahrt, Industrie, Medizintechnik, Logistik und der Eventbranche auf unsere Expertise. Ein Auszug aus unserer Referenzliste:

  • REWE

  • Lufthansa Systems

  • RTL

  • Circus Roncalli

  • Fluke

  • Tektronix

  • Ewals Cargo Care

  • emeis Fachklinik Bensberg

  • pfm medical

  • Guett-Dern

  • Hans Jungblut

  • Intercom

  • Von Borries & Partner

  • TUNA FOOD

  • Morawitzky

Kostenloses Erstgespräch

Wissen Sie noch, was in Ihrem Serverraum steht?

Wir erstellen Ihnen eine vollständige Bestandsaufnahme Ihrer IT-Landschaft und eine Einschätzung, was in den nächsten zwei Jahren ansteht.

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