Cybersecurity für den Mittelstand

IT-Sicherheit in Köln – Schutz, der im Ernstfall auch hält

Firewall, Endpoint-Schutz, geprüfte Backups und ein Notfallplan, der schon einmal getestet wurde. Wir bauen IT-Sicherheit so auf, dass sie im Alltag nicht stört und im Ernstfall trotzdem funktioniert.

Kostenloser Sicherheits-Check Backup nach 3-2-1-Regel NIS-2-Vorbereitung Notfallplan inklusive

Die Lage

Angegriffen wird nicht der Große. Angegriffen wird der Erreichbare.

Die verbreitetste Fehlannahme im Mittelstand lautet: „Wir sind zu klein, um interessant zu sein.“ Genau das Gegenteil stimmt. Moderne Angriffe sind automatisiert. Sie scannen das Netz nach offenen Zugängen, veralteten Systemen und schwachen Passwörtern – ohne zu prüfen, wie groß das Unternehmen dahinter ist. Wer erreichbar ist, wird angegriffen.

Der Schaden entsteht dabei selten durch die Verschlüsselung selbst, sondern durch das, was danach kommt: Tage ohne Warenwirtschaft, ohne E-Mail, ohne Zugriff auf Kundendaten. Dazu Meldepflichten nach DSGVO, Fragen der Cyberversicherung und Kunden, die wissen wollen, ob ihre Daten betroffen sind.

Wir gehen deshalb von der anderen Seite heran: Nicht „Wie halten wir alle draußen?“, sondern „Was passiert, wenn es doch jemand hineinschafft – und wie schnell sind wir wieder arbeitsfähig?“

Illustration: ein Schutzschild in mehreren Sicherheitsschichten aus Firewall, Endpoint-Schutz und Berechtigungen, daneben ein 3-2-1-Backup-Konzept.
Schutz entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt, sondern durch Schichten – und durch Backups, die sich zurückspielen lassen.
  • Mehrschichtiger Schutz statt einer einzelnen Firewall, auf die alles ankommt
  • Backups, die getestet werden – eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung
  • Offline- und Immutable-Kopien, die Ransomware nicht mitverschlüsseln kann
  • Mitarbeitersensibilisierung, denn die meisten Vorfälle beginnen mit einer E-Mail
  • Dokumentierter Notfallplan mit Zuständigkeiten, Reihenfolge und Kontakten
  • Nachweisfähigkeit für DSGVO, Cyberversicherung und Wirtschaftsprüfung

Leistungen im Detail

Unsere IT-Sicherheitsleistungen

Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal kauft. Wir kombinieren technische Maßnahmen, laufende Überwachung und organisatorische Regelungen zu einem Konzept, das zu Ihrer Größe passt.

Firewall & Netzwerksicherheit

WatchGuard- und Sophos-Firewalls mit Intrusion Prevention, Content-Filter und VPN. Segmentierung des Netzwerks, damit ein befallener Rechner nicht das ganze Unternehmen mitnimmt.

Endpoint-Schutz & EDR

Moderner Schutz auf jedem Arbeitsplatz und Server – nicht nur signaturbasiert, sondern verhaltensbasiert. Auffälliges Verschlüsselungsverhalten wird gestoppt, bevor es sich ausbreitet.

Backup & Datensicherung

Sicherungskonzept nach der 3-2-1-Regel mit Veeam, Acronis oder Synology: drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus. Mit regelmäßigen Rücksicherungstests statt blindem Vertrauen.

Disaster Recovery

Ein durchgespielter Wiederanlaufplan mit definierten Zielwerten für Wiederherstellungszeit und maximalen Datenverlust. Wir wissen vorher, wie lange es dauert – nicht erst im Ernstfall.

E-Mail-Sicherheit

Spam- und Phishing-Filter, Anhangsprüfung, SPF-, DKIM- und DMARC-Einrichtung. Damit gefälschte Absender in Ihrem Namen keine Rechnungen mehr an Ihre Kunden schicken.

Awareness & Zugriffsrechte

Schulung Ihrer Mitarbeiter an realistischen Beispielen, Mehr-Faktor-Authentifizierung, Passwortmanagement und ein Berechtigungskonzept nach dem Prinzip der minimalen Rechte.

Ransomware

Ransomware-Schutz: die Frage ist nicht ob, sondern wie lange Sie stillstehen

Ein Verschlüsselungsangriff kostet mittelständische Betriebe im Schnitt mehrere Tage Stillstand. Nicht die Technik entscheidet über die Dauer, sondern die Vorbereitung. Diese sechs Punkte bestimmen, ob Sie am nächsten Morgen weiterarbeiten oder eine Woche verlieren.

  • Eine Sicherung, die der Angreifer nicht erreicht. Ransomware sucht heute gezielt nach Backups und verschlüsselt sie mit. Wir arbeiten mit unveränderlichen Sicherungen und einer Kopie außerhalb des Netzwerks – erreichbar für die Wiederherstellung, unerreichbar für den Angriff.
  • Mehr-Faktor-Anmeldung überall dort, wo von außen zugegriffen wird. Der häufigste Einstieg ist kein Hackerangriff, sondern ein gestohlenes Passwort. Mit einem zweiten Faktor nützt es dem Angreifer nichts.
  • Getrennte Berechtigungen. Wer im Alltag mit Administratorrechten arbeitet, gibt sie im Ernstfall an die Schadsoftware weiter. Wir trennen Alltagskonten von Verwaltungskonten.
  • Erkennung statt nur Abwehr. Moderne Angriffe bewegen sich tagelang unbemerkt im Netz, bevor sie zuschlagen. Endpoint-Erkennung meldet auffälliges Verhalten, bevor verschlüsselt wird.
  • Ein geübter Notfallplan. Wer wird wann angerufen, was wird zuerst getrennt, wer spricht mit Kunden und Behörden. Ein Plan im Ordner hilft nicht – er muss einmal durchgespielt worden sein.
  • Eine Wiederherstellung, die gemessen wurde. „Wir haben Backups“ ist keine Antwort. Die Antwort lautet: Nach welcher Zeit läuft welches System wieder? Diese Zahl ermitteln wir mit Ihnen und halten sie fest.

NIS-2

NIS-2: Was auf mittelständische Betriebe zukommt

Die europäische NIS-2-Richtlinie erweitert den Kreis der Unternehmen mit Pflichten zur Cybersicherheit erheblich. Viele Betriebe sind nicht direkt betroffen – bekommen die Anforderungen aber über ihre Auftraggeber weitergereicht. Drei Fragen klären, wo Sie stehen.

Sind wir direkt betroffen?

Maßgeblich sind Branche und Größe. Betroffen sind unter anderem Energie, Verkehr, Gesundheit, Wasser, digitale Infrastruktur, IT-Dienstleistung, Post, Abfall, Chemie, Lebensmittel und verarbeitendes Gewerbe – jeweils ab 50 Beschäftigten oder 10 Mio. Euro Jahresumsatz.

  • Branche prüfen
  • Beschäftigte und Umsatz prüfen
  • Ergebnis schriftlich festhalten

Betrifft es uns über die Lieferkette?

Das ist der häufigere Fall. Betroffene Unternehmen müssen die Sicherheit ihrer Lieferanten mitberücksichtigen und geben die Anforderungen vertraglich weiter. Wer als Zulieferer, Dienstleister oder Handwerksbetrieb für einen betroffenen Kunden arbeitet, bekommt Fragebögen und Vertragsklauseln.

  • Kundenverträge sichten
  • Fragebögen beantwortbar machen
  • Nachweise vorbereiten

Was ist konkret zu tun?

Gefordert sind ein Risikomanagement, Vorfallsbehandlung mit Meldewegen, Notfall- und Backup-Konzepte, Sicherheit in der Lieferkette, Zugriffskontrolle mit Mehr-Faktor-Anmeldung sowie Schulungen. Die Geschäftsleitung haftet persönlich für die Umsetzung.

  • Bestandsaufnahme
  • Lücken priorisieren
  • Dokumentation aufbauen

Ehrlich gesagt: Der größte Teil dessen, was NIS-2 verlangt, ist gute IT-Praxis – geprüfte Backups, Mehr-Faktor-Anmeldung, aktuelle Systeme, geregelte Zugriffe, ein Notfallplan. Wer das ohnehin betreibt, muss vor allem dokumentieren, was er tut. Genau daran scheitert es im Mittelstand am häufigsten, nicht an der Technik.

Wir sagen Ihnen in einem Gespräch, ob Sie betroffen sind, und wenn ja, welche drei Dinge zuerst anzupacken sind. Ohne Panikmache und ohne ein Projekt daraus zu machen, das Sie nicht brauchen.

So arbeiten wir

Vom Sicherheits-Check zum belastbaren Schutz

Wir fangen nicht mit dem Verkauf von Technik an, sondern mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme.

  1. Sicherheits-Check

    Wir prüfen Firewall, Backups, Endpoint-Schutz, Berechtigungen, Patch-Stand und Angriffsfläche von außen. Sie erhalten einen verständlichen Bericht mit priorisierten Befunden.

  2. Risiken priorisieren

    Nicht alles muss sofort gelöst werden. Wir sortieren nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe und sagen klar, was diese Woche und was dieses Jahr dran ist.

  3. Umsetzen

    Technische Maßnahmen einrichten, Backups neu aufsetzen, Rechte bereinigen, Notfallplan schreiben. In abgestimmten Fenstern, ohne Ihren Betrieb zu unterbrechen.

  4. Überwachen & üben

    Laufendes Monitoring, monatliche Backup-Tests, regelmäßige Überprüfung des Patch-Stands – und ein Notfallplan, der mindestens einmal jährlich durchgespielt wird.

Warum INFONET

Sicherheit, die zum Mittelstand passt

Konzernlösungen scheitern im Mittelstand nicht an der Technik, sondern daran, dass sie niemand betreiben kann. Wir bauen, was Sie auch im Alltag tragen können.

  • Angemessen statt maximal. Wir empfehlen keine Lösung, die Ihr Team überfordert oder Ihr Budget sprengt. Sicherheit, die im Weg steht, wird umgangen – und ist dann wertlos.
  • Backups, die geprüft sind. Wir spielen Sicherungen regelmäßig testweise zurück. Der häufigste Schaden entsteht nicht durch fehlende Backups, sondern durch Backups, die im Ernstfall nicht funktionieren.
  • Vorbereitung auf NIS-2. Auch wenn Sie nicht direkt betroffen sind, geben viele Auftraggeber die Anforderungen in der Lieferkette weiter. Wir klären, was für Sie relevant ist, und machen Sie nachweisfähig.
  • Klare Zuständigkeit im Ernstfall. Ein Vorfall ist kein Zeitpunkt, um erst zu klären, wer wen anruft. Der Notfallplan liegt vorher fest – auch ausgedruckt, für den Fall, dass die Systeme stehen.
3-2-1
Backup-Regel als Standard
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In rund 60 Minuten prüfen wir die wichtigsten Punkte Ihrer Sicherheitslage und sagen Ihnen, wo die drei größten Risiken liegen. Vor Ort oder remote, ohne Kosten und ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen

Fragen zur IT-Sicherheit

Wir haben einen Virenscanner und eine Firewall. Reicht das nicht?

Beides ist notwendig, aber allein nicht ausreichend. Ein klassischer Virenscanner erkennt Bekanntes; moderne Angriffe nutzen bewusst neue oder legitime Werkzeuge. Entscheidend sind zusätzlich: geprüfte Backups außerhalb des Netzwerks, Mehr-Faktor-Authentifizierung, aktuelle Systeme, ein Berechtigungskonzept und sensibilisierte Mitarbeiter. Genau diese Punkte prüfen wir im Sicherheits-Check.

Was ist die 3-2-1-Regel beim Backup?

Drei Kopien Ihrer Daten, gespeichert auf zwei unterschiedlichen Medientypen, davon eine Kopie außerhalb des Standorts. Ergänzend arbeiten wir mit unveränderlichen Sicherungen (Immutable Backups), die auch mit gestohlenen Administrationsrechten nicht gelöscht oder verschlüsselt werden können. Das ist der wirksamste Einzelschutz gegen Ransomware.

Betrifft uns NIS-2?

Die NIS-2-Richtlinie erfasst direkt vor allem größere Unternehmen in bestimmten Sektoren. Viele kleinere Betriebe sind aber indirekt betroffen, weil Auftraggeber die Anforderungen vertraglich in ihre Lieferkette weitergeben. Wir prüfen Ihre konkrete Situation und setzen die Maßnahmen so um, dass Sie sie gegenüber Kunden und Prüfern nachweisen können.

Wie schnell sind wir nach einem Verschlüsselungsangriff wieder arbeitsfähig?

Das hängt fast ausschließlich von der Vorbereitung ab, nicht vom Angriff. Mit geprüften, unveränderlichen Sicherungen und einer dokumentierten Reihenfolge bekommen wir die zentralen Systeme in der Regel innerhalb eines Arbeitstages zurück, die vollständige Umgebung in wenigen Tagen. Ohne diese Vorbereitung reden wir über ein bis zwei Wochen – und über die Frage, welche Daten unwiederbringlich fehlen.

Deshalb ermitteln wir diese Zeit mit Ihnen vorher, statt sie im Ernstfall herauszufinden.

Müssen wir NIS-2 umsetzen, obwohl wir nur 30 Mitarbeiter haben?

Direkt betroffen sind Sie mit 30 Beschäftigten in aller Regel nicht – die Schwelle liegt bei 50 Beschäftigten oder 10 Millionen Euro Jahresumsatz in einer der genannten Branchen. Indirekt kann es Sie trotzdem treffen: Betroffene Unternehmen müssen die Sicherheit ihrer Lieferkette mitverantworten und geben die Anforderungen an ihre Dienstleister und Zulieferer weiter.

Wenn Sie also für ein Krankenhaus, einen Energieversorger oder einen größeren Industriebetrieb arbeiten, kommen die Fragebögen. Wir prüfen das in einem Gespräch und halten das Ergebnis schriftlich fest – das allein ist schon eine Antwort, die Sie Ihrem Auftraggeber vorlegen können.

Was passiert, wenn wir bereits angegriffen wurden?

Rufen Sie uns an. Wichtig ist dann die richtige Reihenfolge: betroffene Systeme isolieren statt sofort neu starten, Beweise sichern, den Schaden eingrenzen und erst danach kontrolliert wiederherstellen. Parallel sind Meldepflichten nach DSGVO und gegenüber der Cyberversicherung zu prüfen. Wir begleiten diesen Ablauf und übernehmen die technische Seite.

Wie oft sollten Backups getestet werden?

Kritische Systeme prüfen wir monatlich durch eine testweise Rücksicherung, mindestens einmal jährlich spielen wir einen kompletten Wiederanlauf durch. Nur so kennen Sie Ihre tatsächliche Wiederherstellungszeit. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Annahme – keine Absicherung.

Schulen Sie auch unsere Mitarbeiter?

Ja. Der überwiegende Teil erfolgreicher Angriffe beginnt mit einer E-Mail, die jemand geöffnet hat. Wir führen praxisnahe Sensibilisierungen an echten Beispielen aus Ihrer Branche durch – kurz, verständlich und ohne erhobenen Zeigefinger. Auf Wunsch ergänzt um simulierte Phishing-Kampagnen zur Erfolgsmessung.

Passende Leistungen

Kostenloses Erstgespräch

Wissen Sie, wie lange Sie ohne IT arbeitsfähig wären?

Die meisten Unternehmen kennen die Antwort erst im Ernstfall. Wir finden sie vorher heraus – im kostenlosen Sicherheits-Check.

0221 984300-0Zentrale und Support-Hotline

[email protected]Antwort innerhalb von 4 Stunden an Werktagen

Robert-Perthel-Straße 7250739 Köln – Bilderstöckchen

Mo–Fr 09:00–18:00 UhrNotfallsupport nach Vereinbarung auch außerhalb