3CX Telefonanlage
Einrichtung, Konfiguration und Betrieb von 3CX – wahlweise als gehostete Cloud-Instanz oder auf einem Server in Ihrem Haus. Inklusive Lizenzierung und Versionspflege.
3CX · VoIP · Unified Communications
Moderne VoIP-Telefonie mit 3CX: als Cloud-Anlage oder im eigenen Haus. Mit Homeoffice-Anbindung, Warteschleifen, mobiler App und Anbindung an Ihr CRM – zu Kosten, die meist deutlich unter denen klassischer Anlagen liegen.
Der Anlass
Der Wegfall des klassischen ISDN-Anschlusses hat viele Unternehmen zum Wechsel gezwungen. Die meisten haben dabei einfach das Alte durch etwas Ähnliches ersetzt – eine Anlage im Technikraum, feste Telefone auf festen Schreibtischen, keine Anbindung an Homeoffice oder Mobilgeräte.
Moderne VoIP-Telefonie kann deutlich mehr. Ein Mitarbeiter im Homeoffice ist unter seiner normalen Durchwahl erreichbar. Anrufe lassen sich nach Uhrzeit, Warteschlange oder Kompetenz verteilen. Wer anruft, wird im CRM erkannt, bevor der Hörer abgehoben wird. Und die Telefonanlage kostet in vielen Fällen weniger als der alte Wartungsvertrag.
Wir setzen dabei auf 3CX – eine Lösung, die sich sowohl in der Cloud als auch auf einem eigenen Server betreiben lässt, mit gängigen SIP-Anbietern zusammenarbeitet und keine proprietäre Hardware voraussetzt.
Leistungen im Detail
Von der Ablösung der alten Anlage bis zur ausgebauten Callcenter-Lösung mit mehreren Warteschlangen und Auswertungen.
Einrichtung, Konfiguration und Betrieb von 3CX – wahlweise als gehostete Cloud-Instanz oder auf einem Server in Ihrem Haus. Inklusive Lizenzierung und Versionspflege.
Keine Hardware im Technikraum, keine Wartung, monatlicher Preis. Besonders geeignet für verteilte Teams, mehrere Standorte und Unternehmen ohne eigenen Serverraum.
Anrufverteilung nach Verfügbarkeit oder Qualifikation, Warteschleifen mit Positionsansage, Rückrufoption sowie Auswertungen zu Wartezeit und Servicelevel.
Tischtelefone von Yealink, DECT-Systeme für Lager und Werkstatt, Konferenzspinnen für Besprechungsräume und Headsets für Vieltelefonierer – ausgewählt nach Einsatzzweck.
SIP-Trunk-Auswahl, Rufnummernportierung, Priorisierung des Sprachverkehrs im Netzwerk (QoS) und VPN-Anbindung von Standorten – damit die Sprachqualität stimmt.
Anbindung an Microsoft 365, Outlook und gängige CRM- und ERP-Systeme: Anruferkennung, Klick-zu-Wählen, automatische Gesprächsnotizen und Anwesenheitsstatus.
Anlässe
Eine Telefonanlage wird selten aus Begeisterung getauscht. Meistens gibt einer dieser sechs Gründe den Ausschlag.
Der Hersteller hat die Baureihe abgekündigt, Ersatzteile kommen aus zweiter Hand, Sicherheitsupdates gibt es keine mehr. Die Anlage läuft – bis zu dem Tag, an dem eine Baugruppe ausfällt und nichts mehr zu bekommen ist.
Was 2020 als Übergang gedacht war, ist heute Alltag. Wer im Homeoffice über die private Nummer erreichbar ist oder umgeleitet werden muss, arbeitet an der Telefonanlage vorbei – und beim Ausscheiden nimmt jemand Kundenkontakte mit.
Niemand weiß, wie viele Anrufe unbeantwortet bleiben, wie lange Anrufer warten oder wann die Belastung am höchsten ist. Ohne diese Zahlen lässt sich weder die Besetzung planen noch begründen, warum eine weitere Kraft nötig wäre.
Die Umstellung auf IP-Anschlüsse ist längst abgeschlossen. Wer noch mit Adaptern arbeitet, betreibt eine Zwischenlösung, die bei jeder Störung teurer wird als die saubere Ablösung.
Zwei Anlagen an zwei Orten bedeuten doppelte Wartung, getrennte Rufnummernpläne und interne Gespräche über das öffentliche Netz. Eine Anlage für beide Standorte ist fast immer günstiger und immer einfacher.
Alte Verträge mit Grundgebühren je Kanal, Minutenpreise aus einer anderen Zeit, Wartungsverträge für Technik, die kaum noch genutzt wird. Der Wechsel finanziert sich bei vielen Betrieben aus der Einsparung.
So arbeiten wir
Der Umstieg ist planbar. Entscheidend sind Rufnummernportierung und Netzwerkvorbereitung – beides erledigen wir vorab.
Wie viele Nebenstellen, wie viele gleichzeitige Gespräche, welche Warteschleifen, wer arbeitet mobil oder im Homeoffice? Daraus ergibt sich Lizenzierung und Auslegung.
Wir messen Bandbreite und Latenz, prüfen die Verkabelung und richten Priorisierung des Sprachverkehrs ein. Die häufigste Ursache schlechter Sprachqualität liegt im Netzwerk, nicht in der Anlage.
Die neue Anlage wird parallel aufgebaut und getestet. Die Rufnummernportierung planen wir mit dem Anbieter auf einen festen Termin – meist mit wenigen Minuten Umschaltung.
Kurze Einweisung für Ihre Mitarbeiter, Anpassung der Ansagen und Zeitpläne, danach laufender Betrieb mit Versionspflege und Änderungen auf Zuruf.
Auswahl
Acht Punkte, die im Alltag tatsächlich einen Unterschied machen. Vieles andere steht zwar im Datenblatt, wird aber nie benutzt.
Warum INFONET
Es gibt viele Telefonanlagen. Wir haben uns aus praktischen Gründen auf 3CX festgelegt.
Läuft Ihre Anlage noch auf altem Vertrag?
Viele Unternehmen zahlen für Wartungsverträge alter Anlagen mehr, als eine moderne Cloud-Telefonanlage insgesamt kosten würde. Wir rechnen Ihnen den Vergleich unverbindlich durch.
Der heikle Tag
Die größte Sorge vor einem Anlagenwechsel ist immer dieselbe: dass am Umstellungstag niemand mehr durchkommt. Das ist berechtigt – die Portierung der Rufnummern ist der einzige Schritt, der sich nicht beliebig wiederholen lässt.
Deshalb läuft die neue Anlage bei uns vorher parallel. Sie wird aufgebaut, eingerichtet und mit einer Testrufnummer geprüft, während die alte weiterarbeitet. Erst wenn alles steht, wird portiert – der eigentliche Wechsel dauert dann meist wenige Minuten.
Häufige Fragen
Ja. Bestehende Rufnummern und ganze Rufnummernblöcke werden portiert. Wir stimmen den Termin mit dem abgebenden und dem aufnehmenden Anbieter ab und planen die Umschaltung so, dass sie in der Regel nur wenige Minuten dauert und außerhalb Ihrer Hauptgeschäftszeiten liegt.
Die Cloud-Variante ist wartungsärmer, benötigt keine Hardware vor Ort und eignet sich besonders für verteilte Teams und mehrere Standorte. Eine Anlage im eigenen Haus kann sinnvoll sein, wenn besondere Anforderungen an Datenhaltung, Schnittstellen oder Anbindung an bestehende Systeme bestehen. Da 3CX beide Betriebsarten unterstützt, ist ein späterer Wechsel möglich.
Ja, und das ist einer der größten Vorteile. Ihre Mitarbeiter sind über die 3CX-App auf dem Smartphone, über ein Softphone am Notebook oder über ein Tischtelefon zu Hause unter derselben Durchwahl erreichbar wie im Büro. Anrufe können intern weitergeleitet werden, als säßen alle im selben Gebäude.
Nicht unbedingt. Viele vorhandene SIP-fähige Geräte lassen sich weiterverwenden. Ältere ISDN- oder analoge Telefone funktionieren nicht direkt, können aber teilweise über Adapter angebunden werden. Wir prüfen Ihren Bestand und sagen Ihnen, was bleiben kann. Neue Geräte beschaffen wir überwiegend von Yealink.
Bei sauber ausgelegtem Netzwerk ist sie besser als bei klassischer Telefonie, da moderne Breitband-Codecs zum Einsatz kommen. Voraussetzung sind ausreichende Bandbreite, geringe Latenz und Priorisierung des Sprachverkehrs (QoS) im Netzwerk. Genau das prüfen und richten wir vor der Umstellung ein – es ist die häufigste Ursache für Qualitätsprobleme.
Ja. 3CX bietet Anbindungen an gängige CRM- und ERP-Systeme sowie an Microsoft 365 und Outlook. Damit sehen Ihre Mitarbeiter beim Klingeln bereits, wer anruft und welche Vorgänge offen sind, und können aus der Kundenakte heraus direkt wählen. Für Sonderfälle lässt sich die Anbindung über Schnittstellen individuell entwickeln.
Das hängt an vier Dingen: der Zahl der Nebenstellen, ob die Anlage im Haus steht oder als Cloud-Dienst läuft, welche Endgeräte Sie einsetzen und welche Zusatzfunktionen Sie brauchen – Warteschlangen, Aufzeichnung, CRM-Anbindung.
Grob unterscheiden sich zwei Modelle: Bei einer Anlage im eigenen Haus zahlen Sie einmalig für Anlage, Lizenzen und Einrichtung und danach laufend für Wartung und Telefonie. Bei einer Cloud-Anlage entfällt die Anschaffung, dafür zahlen Sie monatlich je Nebenstelle. Über fünf Jahre gerechnet liegen beide oft näher beieinander, als es auf den ersten Blick wirkt.
Die Endgeräte sind der Posten, der in Angeboten am häufigsten fehlt. Rechnen Sie sie immer mit – bei dreißig Arbeitsplätzen macht das einen erheblichen Unterschied.
Kaufen lohnt sich, wenn Sie ohnehin einen Serverraum betreiben, die Anlage lange nutzen wollen und Wert darauf legen, dass alles im Haus bleibt. Mieten lohnt sich bei mehreren Standorten, viel Arbeit von unterwegs und wenn Sie keine eigene Hardware betreiben möchten.
Ein Argument, das oft übersehen wird: Bei einer Cloud-Anlage steht die Telefonie, wenn die Internetleitung ausfällt. Wer darauf angewiesen ist, braucht eine zweite Leitung – und die gehört in den Kostenvergleich.
Häufig ja. SIP-fähige Endgeräte gängiger Hersteller lassen sich in der Regel übernehmen. Ältere ISDN- oder proprietäre Systemtelefone dagegen nicht – die sind an ihre jeweilige Anlage gebunden.
Wir prüfen das vor dem Angebot anhand der Modellbezeichnungen. Das lohnt sich: Wenn die Hälfte der Geräte bleiben kann, verändert das die Rechnung deutlich.
Von der Beauftragung bis zur Umschaltung rechnen Sie mit vier bis acht Wochen. Der längste Posten ist nicht die Technik, sondern die Portierung der Rufnummern – dafür hat der abgebende Anbieter gesetzliche Fristen, die niemand verkürzen kann.
Der Aufbau der neuen Anlage läuft parallel und stört den Betrieb nicht. Die eigentliche Umschaltung dauert bei sauberer Vorbereitung wenige Minuten.
Dann steht die Telefonie – bei jeder IP-basierten Anlage, unabhängig vom Hersteller. Deshalb gehört eine Rückfallebene dazu: Bei Ausfall werden eingehende Anrufe automatisch auf Mobilnummern umgeleitet, sodass Kunden weiterhin jemanden erreichen.
Für Betriebe, bei denen Telefonie geschäftskritisch ist, richten wir zusätzlich eine zweite Leitung ein, im einfachsten Fall über Mobilfunk. Diese Kosten gehören von Anfang an in die Rechnung.
Technisch ja. Rechtlich ist es heikel: Die Aufzeichnung eines Gesprächs ohne Kenntnis beider Seiten ist nach § 201 StGB strafbar. Zulässig wird sie erst mit Einwilligung – in der Praxis über eine Ansage zu Beginn und die Möglichkeit, ihr zu widersprechen.
Dazu kommen Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats und Aufbewahrungsfristen nach der DSGVO. Wir richten die Technik ein, die rechtliche Ausgestaltung sollten Sie mit einer Kanzlei abstimmen.
Nicht zwingend. 3CX läuft auf einem kleinen Server im Haus, auf einer vorhandenen Virtualisierung oder als gehostete Anlage im Rechenzentrum. Alle drei Wege sind gängig.
Für die Entscheidung zählt weniger die Technik als die Frage, ob Sie ohnehin einen Serverraum betreiben und wie gut Ihre Internetanbindung ist. Bei nur einem Standort und guter Leitung ist die gehostete Anlage meist die einfachere Lösung.
Das ist der Teil, der bei Angeboten regelmäßig vergessen wird und dann am Umstellungstag auffällt. Türsprechstellen, Aufzugsnotrufe, Alarmanlagen mit Telefonwählgerät und Faxgeräte hängen oft noch an analogen Anschlüssen der alten Anlage.
Für die meisten Fälle gibt es eine Lösung – Adapter, IP-fähige Nachrüstung oder Austausch. Wichtig ist, dass diese Geräte vor dem Angebot erfasst werden, nicht danach. Wir gehen die Liste bei der Bestandsaufnahme durch.
Bei einer Anlage im eigenen Haus verlassen die Gesprächsdaten Ihr Gebäude nicht. Bei einer gehosteten Anlage hängt es vom Rechenzentrum ab – wir setzen Standorte in Deutschland ein und halten das vertraglich fest.
Der Telefonieanbieter, über den die Gespräche nach außen gehen, ist davon zu unterscheiden. Auch dort lässt sich ein Anbieter mit Sitz in Deutschland wählen. Für Kanzleien und Praxen ist das regelmäßig ein Thema in der Prüfung.
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