Nachschlagen statt suchen
„Welche Kündigungsfrist steht im Rahmenvertrag mit Lieferant X?“ – Antwort mit Fundstelle, statt zwanzig Minuten in der Ablage und einem Anruf bei der Kollegin, die den Vertrag damals gemacht hat.
KI-Chat im eigenen Haus
Ihre Belegschaft benutzt bereits KI – nur mit privaten Konten, auf privaten Geräten, mit Betriebsdaten in fremden Chatfenstern. Ein eigener KI-Chat beendet das, ohne jemandem etwas wegzunehmen.
Der Unterschied
Ein Sprachmodell ohne Zugriff auf Ihre Unterlagen erfindet Plausibles. Das ist keine Schwäche eines bestimmten Anbieters, sondern die Funktionsweise: Es sagt das wahrscheinlichste nächste Wort voraus, nicht das richtige.
Deshalb arbeitet unser Aufbau anders herum. Die Frage wird zuerst gegen Ihre freigegebenen Dokumente gesucht, die gefundenen Stellen werden dem Modell mitgegeben, und die Antwort verweist auf Datei und Abschnitt. Wer nachprüfen will, klickt. Und wer nichts findet, bekommt „dazu steht nichts in den Unterlagen“ statt einer erfundenen Auskunft.
Das ändert auch, wie mit dem Werkzeug umgegangen wird: Eine Antwort mit Fundstelle wird geprüft, eine Antwort ohne wird geglaubt.
Im Alltag
Nicht für spektakuläre Dinge, sondern für die kleinen Unterbrechungen, die zusammen den halben Tag ausmachen.
„Welche Kündigungsfrist steht im Rahmenvertrag mit Lieferant X?“ – Antwort mit Fundstelle, statt zwanzig Minuten in der Ablage und einem Anruf bei der Kollegin, die den Vertrag damals gemacht hat.
Angebotstext, Absage, Protokoll, Stellenausschreibung. Die Form steht in Sekunden, der Inhalt bleibt Ihre Sache. Gerade für ungeliebte Texte ist der leere Bildschirm die eigentliche Hürde.
Neue Beschäftigte fragen die Hausdokumentation, statt Kolleginnen zu unterbrechen. Was dabei nicht beantwortet werden kann, zeigt zugleich, wo die Dokumentation Lücken hat.
Wiederkehrende Fragen beantwortet der Chat aus Ihren eigenen Anleitungen. Was er nicht sicher beantworten kann, geht weiter an einen Menschen – mit dem bisherigen Verlauf.
Innerhalb des Hauses, ohne dass ein Vertragsentwurf oder eine Personalangelegenheit durch einen öffentlichen Übersetzungsdienst läuft.
Lange Protokolle, Ausschreibungen, Prüfberichte – mit Verweis auf die Stellen, die dahinterstehen, damit die Zusammenfassung überprüfbar bleibt.
Leistungsumfang
Der Aufbau ist in wenigen Tagen fertig. Die Zeit geht anschließend in die Datenquellen und in die Frage, wer was sehen darf – dort entscheidet sich, ob das Werkzeug im Betrieb ankommt.
Nicht enthalten
Das Aufräumen gewachsener Berechtigungen im Altbestand – das ist ein eigenes Projekt und meistens das größere. Die Digitalisierung von Papierakten. Zusagen zur Richtigkeit einzelner Antworten. Und die rechtliche Freigabe durch Anwalt oder Datenschutzbeauftragten. Diese Aufzählung ist der ehrliche Teil des Angebots: Wer sie weglässt, verschiebt die Fragen nur nach hinten.
Was das für den Datenschutz bedeutet
Personenbezogene Daten in den durchsuchten Ordnern bleiben personenbezogene Daten. Die Rechtsgrundlage ändert sich durch die KI nicht – es entscheiden die Zugriffsrechte. Genau deshalb steht das Prüfen der Berechtigungen in unserem Ablauf vor der Freischaltung und nicht danach. Die rechtliche Bewertung gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten; wir liefern ihm die technischen Angaben, die er dafür braucht.
Ablauf
Klein anfangen ist hier keine Vorsichtsmaßnahme, sondern der schnellere Weg. Nach sechs Wochen ist die Diskussion im Haus nicht mehr theoretisch.
Welche Fragen sollen beantwortet werden, und aus welchen Unterlagen? Eine Quelle, die gepflegt ist, bringt mehr als fünf, die niemand aufgeräumt hat.
Server, Modell, Anmeldung, Rechte, erste Wissensquelle. In der Regel wenige Tage.
Eine Abteilung benutzt den Chat im Alltag. Wir sehen uns an, welche Fragen unbeantwortet bleiben, und ergänzen Quellen oder Rechte.
Ausrollen, anders zuschneiden oder sein lassen. Die Grundlage sind Erfahrungen aus dem eigenen Haus, nicht die Werbung eines Anbieters.
Häufige Fragen
Das entscheidet die Aufgabe. Für den Betrieb im eigenen Haus kommen Modelle mit offenen Gewichten in Frage, die vollständig auf Ihrem Server laufen. Für Aufgaben ohne vertrauliche Inhalte kann ein Anbietermodell sinnvoller sein, weil es mehr kann. Wir legen uns nicht fest, und Sie bleiben wechselfähig.
Auf passender Hardware im Sekundenbereich. Die Antwortzeit hängt an Modellgröße und Serverleistung – beides messen wir im Machbarkeitstest, bevor etwas gekauft wird.
Dann benutzen sie es nicht. Wir haben noch kein Haus gesehen, in dem eine Pflicht dazu etwas verbessert hätte. Die Erfahrung ist: Zwei oder drei Leute finden einen Nutzen, erzählen davon, und der Rest kommt von selbst – oder eben nicht, was dann auch eine Antwort ist.
Das ist der empfohlene Weg: eine Abteilung, eine Wissensquelle, sechs Wochen. Die Einrichtung bleibt dieselbe, wenn später mehr dazukommt – es wächst, statt noch einmal von vorn zu beginnen.
Nur, was freigegeben wurde, und je Benutzer nur das, was seine Gruppe ohnehin sehen darf. Damit das stimmt, müssen die Berechtigungen stimmen – deshalb sehen wir sie uns vor der Freischaltung an. Ein KI-Chat legt gewachsene Freigaben schneller offen als jede Revision.
Er besteht aus Serverleistung und Betreuung. Beides hängt an der Zahl der Nutzer und an der Modellgröße; deshalb steht die Zahl nach dem Machbarkeitstest fest und nicht davor. Was wir vorher sagen können, ist die Größenordnung und woran sie sich ändert.
Zum Weiterlesen
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Die Übersicht über alle vier KI-Bausteine.
LesenLeistung
Berechtigungen aufräumen, bevor eine KI sie offenlegt.
LesenRatgeber
Eine Struktur, die Freigaben nicht ausufern lässt.
LesenRatgeber
Wo Daten liegen sollen – und woran das hängt.
LesenErst messen, dann kaufen
Wir nehmen eine Ihrer echten Wissensquellen und eine Liste echter Fragen aus Ihrem Haus. Danach wissen Sie, wie viele davon brauchbar beantwortet werden – und können auf dieser Grundlage entscheiden.
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